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Bei Facebook kann man Werbung an Nutzer ausspielen, die sich fĂĽr Kinderpornografie, Inzest und Vergewaltigung interessieren

Die automatisierte Interessenszuordnung fĂĽhrt zu zweifelhaften Targeting-Kategorien

Targeting-Kategorien im Buchungs-Tool von Facebook (Screenshot)

Targeting-Kategorien im Buchungs-Tool von Facebook (Screenshot)

Gibt es Unternehmen, die ihre Werbung gezielt Facebook-Nutzern einblenden wollen, die an Kinderpornografie, Inzest oder Vergewaltigung interessiert sind? Zumindest bietet das soziale Netzwerk diese Möglichkeit an. Facebook beziffert sogar, wie viele Mitglieder angeblich an den jeweiligen Themen interessiert sein sollen und so für den Werbetreibenden mit dieser Methode potenziell erreichbar wären. Die fraglichen Nutzer selbst wissen vermutlich gar nicht, dass Facebook ihnen diese Interessen zuschrieben hat. Nach Darstellung von Facebook selbst sollen solche Interessenskategorien auch für Aufklärung und Prävention genutzt werden können.
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Die WordPress-Story

Wie eine Blogging-Software zum wichtigsten CMS der Gegenwart wurde

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Was haben Beyonce.com, Techcrunch und seit dem 21. Juli auch der New Yorker miteinander gemeinsam? Alle drei Websites nutzen WordPress als Content Management System – so wie 20 Prozent aller Seiten weltweit. Automattic, das Unternehmen hinter der Marke WordPress, beschäftigt mittlerweile 240 Mitarbeiter und wird mit einer Milliarde US-Dollar bewertet. Wie kam dieser unglaubliche Erfolg zustande? Wir haben die Geschichte für Euch nachgezeichnet.
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Wie die Erfinder von Spam gegen Spam kämpften

Spam ist nicht gleich Spam – ĂĽber den Ursprung der Bezeichnung fĂĽr Mail-MĂĽll

(Foto: Susan Sermoneta / Flickr / CC BY-NC-ND 2.0)

(Foto: Susan Sermoneta / Flickr / CC BY-NC-ND 2.0)

 

Viagra-Werbung, megagünstige Kredite oder der entfernte Verwandte, der ganz dringend Geld benötigt. Jeden Tag werden Mails mit diesem oder ähnlichem Inhalt millionenfach versandt. Doch obwohl wir täglich damit zu tun haben, wissen wohl die wenigsten, wo der Name „Spam“ seinen Ursprung hat. Nur soviel sei verraten: Die Komikertruppe Monty Python hat ihre Finger im Spiel. Und ganz viel Dosenfleisch.

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Fuck the poor! – In diesen 1:20 habe ich mehr über Aufmerksamkeit gelernt als je zuvor

Eine britische Charity-Kampagne zeigt, wie man Reaktionen provoziert

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Die Aufmerksamkeit der Verbraucher ist ein knappes, hart umkämpftes Gut – im Internet vielleicht sogar noch stärker als in anderen Medien. Dort rangeln Abertausende von Diensten und Websites um Nutzer und Besucher. Ein 80-sekündiges, nicht inszeniertes Video führt vor Augen, wie Empörung als Treiber funktionieren kann, um Aufmerksamkeit zu erzielen – auch im Internet.
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Dieses Tool öffnet Euch die Augen dafür, wie Webseiten Euer Verhalten protokollieren

Wir haben nachgeschaut, welche groĂźen deutschen Seiten die meisten Daten erheben

Beim Besuch von Bild.de weist Ghostery 30 Tracker aus

Beim Besuch von Bild.de weist Ghostery 24 Tracker aus

Der überwiegenden Mehrheit der User dürfte es verborgen bleiben, wenn Website-Betreiber und anderen Dienste ihr Surf-Verhalten im Netz protokollieren. Die Browser-Erweiterung Ghostery macht solche Vorgänge transparent: Beim Aufruf einer Website im Browser wird dem Nutzer angezeigt, welche Tracking-Maßnahmen auf dieser eingebunden sind. Wir haben getestet, was das Tool auf den meistbesuchten Websites in Deutschland anzeigt.
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Warum Google im Handumdrehen eine Billion US-Dollar wert sein könnte

Ein Gastbeitrag von Marius Luther

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Google ist bereits heute extrem erfolgreich. Doch aus Online-Marketing-Sicht schöpft das Unternehmen sein Potenzial derzeit noch nicht einmal annähernd aus. Mit der Nutzung von bestehenden Daten aus der Vielzahl seiner Produkte kann Google die Marketing-Welt morgen revolutionieren und dabei seinen Firmenwert um ein Vielfaches steigern.
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Diese kuriosen Youtube-Kanäle gehören zu den 100 erfolgreichsten in Deutschland

Viele Channels setzen auf Professionalität, andere auf Nischenthemen und Trash

(Foto: Junk Food Taster / Youtube

(Foto: Junk Food Taster / Youtube)


Immer mehr Menschen schauen Videos im Internet an – gerade bei der jĂĽngeren Generation liegen Plattformen wie Youtube voll im Trend. Kanäle werden professionalisiert, deren Betreiber lassen sich als Stars feiern. Neben zahlreichen seriösen und ernstzunehmenden Angeboten gibt es jedoch auch sehr skurrile Kanäle, die massig Views einsammeln. Wir haben uns die 100 meistgeklickten Channels aus Deutschland angeschaut – und einige Ăśberraschungen entdeckt.
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Wie man zum SEO- und Domain-Marketing-Weltmeister wird

So hat ein OM-Macher seine WM-Seite bei Google nach vorne gebracht

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Deutschland ist Fußball-Weltmeister! Während namhafte Markenartikler wie Adidas während der Weltmeisterschaft das ganz große Marketing-Rad gedreht haben, haben SEOs und andere Online-Marketing-Macher im Windschatten des Turniers kleine, aber nicht minder beachtliche Erfolge gefeiert. Wir haben mit einem „Online-Marketing-Weltmeister“ gesprochen – und mit dem Inhaber der Domain weltmeister2014.de.
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So buhlen Google, Facebook und Twitter beim WM-Finale um Traffic

Die Konzerne kämpfen um Aufmerksamkeit auf dem „Second Screen“ – und um Werbebudgets

Die Plattformbetreiber buhlen wie Marktschreier um die Aufmerksamkeit der Verbraucher (Bildquelle: Gilde der Marktschreier)

Die Plattformbetreiber buhlen wie Marktschreier um die Aufmerksamkeit der Verbraucher (Bildquelle: Gilde der Marktschreier)


Die Fußballweltmeisterschaft zieht weltweit so viel Aufmerksamkeit auf sich wie keine andere Veranstaltung; das Turnier gilt deswegen auch als „heiliger Gral des Internet-Traffics“. Die großen Digitalkonzerne Google, Facebook und Twitter wollen mit Aktionsseiten, neuen Features und Content Marketing versuchen, die Nutzer dazu zu bewegen, ihre Plattformen während der WM zu nutzen – auch, um mehr Werbegelder auf sich ziehen zu können. Vor dem Finale deutet sich bereits an, dass die Plattform-Betreiber unterschiedlich erfolgreich sind – und die Deutschen bei der WM offenbar weniger Social-Media-Dienste nutzen, als von den Machern erhofft.
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Wie ein Berliner Start-up Influencer Marketing auf Instagram skalieren will

Brandnew IO vermittelt Kampagnen an ein Netzwerk von 900 Influencern

(Negin Mirsalehi, Quelle: Instagram)

(Negin Mirsalehi, Quelle: Instagram)


Auf Plattformen wie Instagram und Pinterest entstehen neue Reichweiten und neue Stars. Der Amsterdamer Modebloggerin Negin Mirsalehi beispielsweise folgen bei Instagram fast 1,4 Millionen Menschen. Der Berliner Dienstleister Brandnew IO hat sie und 900 andere solcher Influencer in einem Netzwerk gebündelt. Dessen Mitglieder nehmen nun an Werbeaktionen für Unternehmen wie Lufthansa, Mercedes-Benz und L’Oréal teil. Brandnew-Geschäftsführer Francis Trapp erklärte gegenüber OnlineMarketingRockstars das Geschäftsmodell.
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