Der harte Kampf um Werbung am Artikelende

So will Gruner+Jahr im internationalen Markt für Content Recommendation Fuß fassen

(Bild: Screenshot von veeseo.com)

Veeseo liest die Inhalte eines Artikels aus, um möglichst passende Werbung ausspielen zu können (Bild: Screenshot von veeseo.com)


Website-Besucher, die am Ende eines Artikels angelangt sind und damit empfänglich für andere Inhalte oder für Werbung sind, stehen im Mittelpunkt des relativ jungen Online-Marketing-Geschäftszweigs „Content Recommendation“. Auf internationaler Ebene treiben die beiden israelischen Firmen Outbrain und Taboola das Geschäft. Im deutschen Markt machte vor wenigen Wochen die Übernahme des Anbieters veeseo durch die Gruner+Jahr-Tochter Ligatus im Markt von sich reden. Wir haben uns den Deal genauer angesehen und mit den Verantwortlichen bei G+J und Ligatus darüber gesprochen, warum sie veeseo gekauft haben und wie sie sich im Wettbewerb behaupten wollen.
Mehr lesen

Google meint, ein Artikel einer vom Verfassungsschutz beobachteten Burschenschaft über mich sei für die Öffentlichkeit relevant

Wir haben einen Löschantrag gestellt – und von Google einen Korb bekommen

(Screenshot: germania-hamburg.de, Montage: OnlineMarketingRockstars.de)

(Screenshot: germania-hamburg.de, Montage: OnlineMarketingRockstars.de)

Seit Mitte Mai, so hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, kann man bei Google und anderen Suchmaschinen Anträge stellen, um Einträge aus den Ergebnislisten löschen zu lassen. Das „Recht auf Vergessen“ steht seitdem regelmäßig stark in der Kritik, die Pressefreiheit zu unterlaufen. Doch wie läuft der Prozess ab? Wie schnell reagiert Google? Wir haben es zu Demonstrationszwecken ausprobiert und die Löschung eines Links aus den Suchergebnissen beantragt, der mich mit einer rechten bis rechtsextremen Burschenschaft in Verbindung bringen könnte.

Mehr lesen

Lukrativ: YouTuber werden als Liveacts vermarktet und Veranstalter kassieren

Wie die Online-Helden sich von ihren Fans auf der Bühne feiern lassen

(Foto: Joey Graceffa beim Digifest NYC / Youtube

(Foto: Joey Graceffa beim Digifest NYC / Youtube)


YouTuber sind die neuen Popstars. Ihre Erfolge werden in Klicks und Abonnenten gemessen. Bei Gronkh, der seine Zuschauer in die pixelige Welt von Minecraft mitnimmt und das Open-World-Spiel mit Sätzen kommentiert wie „Uh, hier ist eine Höhle!“, und bei Bibi von Bibis Beauty Palace, die sich über Kosenamen von Pärchen wie „Knuddelpups“ lustig macht, gehen die Abonnentenzahlen in die Millionenhöhe. Doch kann man mit den Online-Stars auch über YouTube hinaus Geld verdienen – auf der Bühne zum Beispiel, so ganz offline?
Mehr lesen

Diese hässliche, kaum bekannte Website hat ihren Betreiber zu einem reichen Mann gemacht

Der Mythos Frank Zinn und seine Seite „Melsungen Online“

Der Gutscheinbereich von Melsungen-Online (Screenshot)

Der Gutscheinbereich von Melsungen-Online (Screenshot)

Die Internetseite sieht aus, als ob sie vor zehn Jahren gestaltet worden sei – und doch ist Melsungen-Online.de nach Einschätzung von Branchenexperten eine der umsatzstärksten Gutscheinseiten im deutschsprachigen Internet. Ihrem Betreiber Frank Zinn dürfte die Website zumindest zeitweise monatlich sechsstellige Einnahmen aus Affiliate-Provisionen eingebracht und ihn so zum Millionär gemacht haben. Der Mann gilt in der Branche als Phantom. Wir haben versucht, seine Geschichte zu rekonstruieren.
Mehr lesen

Die Ergebnisse bei der Google-Suche nach „iPhone 6“ sind keine Überraschung, doch Platz 4 im Ranking ist spektakulär

So verdient ein 17-jähriger mit dem Keyword „iPhone 6“ ein ansehnliches Taschengeld

(Foto: i-phone6.de)

(Foto: i-phone6.de)

Das Interesse an Apples noch nicht veröffentlichtem iPhone 6 wächst und wächst – das zeigt auch die Suche nach dem Begriff bei Google Trends deutlich. Seit Monaten versuchen auch etablierte News-Seiten, vom Hype zu profitieren und berichten über jedes noch so kleine Gerücht. Gegen Computerbild, Connect & Co. hat man da als Blogger schlechte Karten – könnte man meinen. Philipp Tusch, Gründer und Chefredakteur von apfelpage.de und zudem Betreiber von
i-Phone6.de, beweist das Gegenteil.
Mehr lesen

Mediakraft: Die spannendste Wette im Online Marketing

Warum die Investoren des Youtube-Netzwerks eine hochdotierte Wette eingegangen sind

(Foto: Mediakraft)

(Foto: Mediakraft)


16,5 Millionen Euro hat das Youtube-Netzwerk Mediakraft Networks im Rahmen seiner jüngsten Finanzierungsrunde vor wenigen Wochen eingesammelt. Die Bewertung des Unternehmens hat sich damit sicher vervielfacht. Gleichzeitig nimmt der Druck auf die Gründer stark zu: Sie müssen ihr Versprechen gegenüber den Investoren einlösen, damit diese die erwartete Verzinsung erzielen – und zwar mit einem Unternehmen, das bislang noch keinen Gewinn macht. Wir haben auf Basis der öffentlich verfügbaren Informationen nachgerechnet und skizziert, welche Chancen und Herausforderungen sich aus dem Deal ergeben.
Mehr lesen

Bei Facebook kann man Werbung an Nutzer ausspielen, die sich für Kinderpornografie, Inzest und Vergewaltigung interessieren

Die automatisierte Interessenszuordnung führt zu zweifelhaften Targeting-Kategorien

Targeting-Kategorien im Buchungs-Tool von Facebook (Screenshot)

Targeting-Kategorien im Buchungs-Tool von Facebook (Screenshot)

Gibt es Unternehmen, die ihre Werbung gezielt Facebook-Nutzern einblenden wollen, die an Kinderpornografie, Inzest oder Vergewaltigung interessiert sind? Zumindest bietet das soziale Netzwerk diese Möglichkeit an. Facebook beziffert sogar, wie viele Mitglieder angeblich an den jeweiligen Themen interessiert sein sollen und so für den Werbetreibenden mit dieser Methode potenziell erreichbar wären. Die fraglichen Nutzer selbst wissen vermutlich gar nicht, dass Facebook ihnen diese Interessen zugeschrieben hat. Nach Darstellung von Facebook selbst sollen solche Interessenskategorien auch für Aufklärung und Prävention genutzt werden können.
Mehr lesen

Die WordPress-Story

Wie eine Blogging-Software zum wichtigsten CMS der Gegenwart wurde

wordpress_planet

Was haben Beyonce.com, Techcrunch und seit dem 21. Juli auch der New Yorker miteinander gemeinsam? Alle drei Websites nutzen WordPress als Content Management System – so wie 20 Prozent aller Seiten weltweit. Automattic, das Unternehmen hinter der Marke WordPress, beschäftigt mittlerweile 240 Mitarbeiter und wird mit einer Milliarde US-Dollar bewertet. Wie kam dieser unglaubliche Erfolg zustande? Wir haben die Geschichte für Euch nachgezeichnet.
Mehr lesen

Wie die Erfinder von Spam gegen Spam kämpften

Spam ist nicht gleich Spam – über den Ursprung der Bezeichnung für Mail-Müll

(Foto: Susan Sermoneta / Flickr / CC BY-NC-ND 2.0)

(Foto: Susan Sermoneta / Flickr / CC BY-NC-ND 2.0)

 

Viagra-Werbung, megagünstige Kredite oder der entfernte Verwandte, der ganz dringend Geld benötigt. Jeden Tag werden Mails mit diesem oder ähnlichem Inhalt millionenfach versandt. Doch obwohl wir täglich damit zu tun haben, wissen wohl die wenigsten, wo der Name „Spam“ seinen Ursprung hat. Nur soviel sei verraten: Die Komikertruppe Monty Python hat ihre Finger im Spiel. Und ganz viel Dosenfleisch.

Mehr lesen

Fuck the poor! – In diesen 1:20 habe ich mehr über Aufmerksamkeit gelernt als je zuvor

Eine britische Charity-Kampagne zeigt, wie man Reaktionen provoziert

fuckthepoor
Die Aufmerksamkeit der Verbraucher ist ein knappes, hart umkämpftes Gut – im Internet vielleicht sogar noch stärker als in anderen Medien. Dort rangeln Abertausende von Diensten und Websites um Nutzer und Besucher. Ein 80-sekündiges, nicht inszeniertes Video führt vor Augen, wie Empörung als Treiber funktionieren kann, um Aufmerksamkeit zu erzielen – auch im Internet.
Mehr lesen