Die Mailchimp-Story: Wie aus einem fast vergessenen Code ein Milliardenunternehmen wurde

Warum sich das „Freemium“-Geschäftsmodell für die E-Mail-Marketing-Software Mailchimp als Wachstums-Booster herausgestellt hat

(Illustration: Nishe)

(Illustration: Nishe)

Die E-Mail-Marketing-Software Mailchimp hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben: Aus einem fast vergessenen Stück Programmiercode, der länger ungenutzt auf einer Festplatte schlummerte, ist eine E-Mail-Marketing-Software mit sieben Millionen Nutzern und einem geschätzten Marktanteil von 31 Prozent geworden. Das dahinter stehende Unternehmen nimmt schätzungsweise monatlich dreistellige Millionensummen ein und ist mehr als eine Milliarde US-Dollar wert. Wir haben für Euch recherchiert, was für Mailchimp die entscheidenden Erfolgsfaktoren waren.
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Wie klassische Medien Reichweite billig bei Facebook einkaufen und an ihre Werbekunden teuer weiter verkaufen

Wird Facebook nach Google die neue Arbitrage-Plattform?

(Illustration: Julia Hoße)

(Illustration: Julia Hoße)


Traffic zu Ramschpreisen bei Facebook einkaufen, diesen an die eigenen „starken Medienmarken“ weiterleiten und dort dann lukrativ an Markenwerber weiter zu verkaufen – diese Taktik fahren derzeit auch große Medienhäuser wie Bauer, Burda, Klambt und Pro-Sieben-Sat1. Wie Recherchen von Online Marketing Rockstars ergeben haben, kaufen die genannten Publisher von Facebook-Viralseiten Besucher für die Websites von Bunte, OK, In und Myvideo ein. Sobald die Nutzer auf den Seiten aufschlagen, sind die Werbekontakte mit ihnen plötzlich ein Vielfaches mehr wert.
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Schon mal von klamm.de gehört? Die Seite von Namensgeber Lukas ist einer der größten Traffic-Lieferanten von Amazon

Lest die einmalige Geschichte von Lukas Klamm (35) aus Neustadt an der Weinstraße

Illustration: Katharina Potratz

Illustration: Katharina Potratz

Letzte Woche haben wir darüber geschrieben, welche Firmen Amazon am meisten Traffic vermitteln und als Affiliates verdienen. Neben den üblichen Verdächtigen, die auf den oberen Plätzen der Auswertung von SimilarWeb zu finden waren, gab es auch in der Rangliste ein paar unbekanntere Seiten. Immerhin auf Platz 18 landete das Portal klamm.de, wo User am Umsatz beteiligt werden. Eine kuriose Geschichte aus der Zeit, als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte.
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Klaut Google Wettbewerbern das Weihnachtsgeschäft?

Preisvergleiche und Produktportale verlieren Sichtbarkeit – Will Google die eigene Shopping-Suche pushen?

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Mehrere Preisvergleichs- und Produktsuchportale mussten in den vergangenen zwei Wochen offenbar teilweise dramatische Rückgänge ihrer Sichtbarkeit in Googles Suchmaschine hinnehmen. Nicht zum ersten Mal seien diese Sichtbarkeitsverluste kurz vor dem so wichtigen Weihnachtsgeschäft aufgetreten, ist von den Portalbetreibern zu hören. Nun steht der Vorwurf im Raum, Google stufe die Portale der Mitbewerber bewusst herab, um mit den eigenen Shopping-Anzeigen mehr Umsatz machen zu können. Online Marketing Rockstars hat mit verschiedenen Vertretern im Markt gesprochen.
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Was glaubt ihr wie teuer die Domain ebola.com ist? Dieser Mann hat sie gerade verkauft…

Während Krankheiten überall auf der Welt Leid erzeugen, können die passenden Domains eine makabere Goldgrube sein

Jonathan Schulz

Jonathan Schulz

Schwere Erkrankungen sorgen überall auf der Welt für großes Leid und damit auch für verhältnismäßig große Aufmerksamkeit. Und wie immer, wenn es um große Aufmerksamkeit geht, sind Marketing-Geschäfte und Geschäftemacher nicht weit. Neuestes Beispiel ist der Fall ebola.com. Die Amerikaner Jonathan Schultz und Chris Hood haben die Domain kürzlich für einen Gesamtwert von rund 200.000 US-Dollar verkauft. Käufer ist die russische Firma Weed Growth Fund. Die Adresse soll in den kommenden Wochen zu einem News-Aggregator rund um das Thema Ebola aufgebaut werden.
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Du bist nicht das Internet – Warum du dich von den neuesten Marketinghypes nicht vereinnahmen lassen solltest

Von der ständigen Suche nach dem nächsten großen Ding und längst vergessenen Erfolgsmodellen

Illustration: Nadia Faichney

Illustration: Nadia Faichney


Brütet Ihr auch schon über Eurer Wearables-Strategie? Kommuniziert Euer Unternehmen über ein Profil im neuen Social Network Ello? Und überlegt Ihr, wie ihr Snapchat in Euer Marketing integrieren könntet? In solchen Momenten kann ein kurzes Innehalten durchaus sinnvoll sein. Denn der trendgeile Marketingkosmos spiegelt selten die Wirklichkeit der Otto-Normal-User wieder. Da draußen gibt es durchaus noch Menschen, die sich darüber freuen, wenn sie Millionster Besucher einer Website sind oder sich über obskure Knuddel-Communitys lustige Emoticons hin- und herschicken können. Wir haben drei Beispiele für Internetfirmen herausgesucht, von denen man nie gedacht hätte, dass sie in der heutigen Zeit noch relevant sein können – die es aber durchaus noch sind. Bitte hier entlang zum Reality-Check.
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Warum die großen Hollywood-Studios vor jedem Film mit diesem Deutschen sprechen

Gründer Tobias Bauckhage präsentiert die Erfolgsstory von Moviepilot im kommenden Jahr bei unserer Konferenz

Tobias Bauckhage (Foto: Moviepilot)

Tobias Bauckhage (Foto: Rae Grimm/Moviepilot)


Das kritische Zeitfenster ist äußerst eng. Ob ein Kinofilm ein Erfolg oder ein Misserfolg wird, das entscheidet sich vor allem in den ersten 48 Stunden nach seinem Verleihstart. Um ihr Risiko zu minimieren, wenden sich große Hollywood-Studios wie 20th Century Fox und Sony Pictures deswegen immer häufiger an Tobias Bauckhage. Der Deutsche kann den Firmen helfen, schon vor dem Filmstart das richtige Publikum zu finden – denn mit seinem Unternehmen Moviepilot kennt er die Filmvorlieben von Millionen von Konsumenten.
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Macht Googles Goldesel AdWords ab jetzt immer kleinere Haufen?

Im vergangenen Quartal wuchs Google AdWords deutlich langsamer – ist das Jammern auf hohem Niveau oder zeigt das Unternehmen erstmals Schwäche?

Illustration: Kerstin Wichmann

Illustration: Kerstin Wichmann

Es ist ein ungewohntes Bild: Als Digitalplatzhirsch Google vor wenigen Tagen seine Quartalszahlen veröffentlichte, reagierten die Analysten mit Enttäuschung – trotz einer Umsatzsteigerung zum Vorjahr von 20 Prozent auf 16,52 Milliarden US-Dollar. Grund dafür war vor allem das geringer als erwartet ausfallende Wachstum der Paid Clicks und ein parallel dazu erneut sogar sinkender CPC-Wert. Zeigen der Web-Gigant und seine bisher als „Goldesel“ bekannten Suchanzeigen Adwords erstmals Schwächen?
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Online Marketing mit heißer Luft: Wie smarte Selfmade-Typen mit Föngeräuschen über das Netz Geld verdienen

Youtube, App Store, iTunes – hier wird mit minimalen Mitteln ein ansehnlicher Umsatz gemacht


Mit Videos, in denen stundenlang nur ein laufender Fön zu sehen ist, mehr als 7,2 Millionen Abrufe bei Youtube generieren? Diese erstaunliche und merkwürdige Leistung ist dem Italiener Massimiliano Pierini gelungen. Apps mit Haartrockner-Sounds stehen auch in den App Stores von Apple und Google hoch im Kurs. Was steckt dahinter? Und verdienen Pierini und andere mit Föngeräuschen möglicherweise mehrere Tausend Euro im Monat? Online Marketing Rockstars hat nachgeforscht.
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Amazon-Traffic: Diese Firmen machen den Giganten noch mächtiger

Wie Axel Springer und andere Affiliates Millionen verdienen, indem sie Amazon Kunden vermitteln

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Es sind möglicherweise an die 100 Millionen Euro Umsatz pro Jahr, die Axel Springer durch die Vermittlung von Besuchern an Amazon erwirtschaftet. Wie eine Auswertung von Online Marketing Rockstars ergeben hat, ist der Medienkonzern mit Portalen wie Idealo und Ladenzeile für knapp zwei Prozent des gesamten Traffics von Amazon.de verantwortlich. Aber auch andere, bislang unbekanntere deutsche Firmen dürften durch Amazon ansehnliche Einnahmen generieren.
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