Private Wünsche erfüllen mit Facebook Targeting

„Du: männlich, braune Haare, Mitte 30, hast mir am Freitag, 28.11.2014 im ICE nach Berlin zugelächelt.“ Oder: Wie ein Typ seinen verloren geglaubten Party-Kumpel mithilfe von 3-Dollar-Facebook-Werbung aufspürt

(Bild: Facebook-Fanpage "Find Dan")

(Bild: Facebook-Fanpage „Find Dan“)

Wer kennt das nicht – man lernt neue Leute auf Partys oder an anderen öffentlichen Orten kennen und dann ist die Verbindung abgerissen, bevor man Kontaktdaten austauschen konnte. So ähnlich ergeht es auch Alexander aus Portland. Außer des Vornamens hat er allerdings noch ein Foto, das seinen neuen Party-Kumpel zeigt, den er jetzt gerne wiedersehen würde. Alexander kennt sich solide mit Facebook aus und legt los. Nach einer Investition von 2,67 US-Dollar in einen Sponsored Post dauert es keine 24 Stunden, bis er seinen Partyfreund Dan wiederfindet.
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Buzzfeed immer verrückter: Reichweitenrekorde und eine Viertelmillion nur für Mitarbeitergeschenke [Update]

Jonah Perettis Viral-Portal schon jetzt größer als die 13 größten deutschen AGOF-Seiten zusammen?

(Foto: joseloya / Flickr / CC BY 2.0)

(Foto: joseloya / Flickr / CC BY 2.0)

Anfang des Jahres war Jonah Peretti in Hamburg auf unserer Konferenz und sprach darüber, wie er Buzzfeed zu einem Milliarden-Unternehmen macht. Jetzt sind wir mal wieder über eine spannende Geschichte des Viral-Portals gestolpert. In einer Mail an seine Mitarbeiter nennt Peretti neueste Erfolgszahlen und verspricht allen eine Apple Watch, wenn bestimmte Traffic- und Umsatzziele erreicht werden. Klar – eine clever verpackte PR-Story. Trotzdem lohnt es, sich die Zahlen genauer anzuschauen. Besonders beim direkten Vergleich mit einigen klassischen deutschen Medien bekommt man ein Gefühl dafür, was die Leute bei Buzzfeed gerade bewegen.
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Das Web-Adressbuch – Hier wird seit 17 Jahren das Internet ausgedruckt

Die Geschichte von Mathias Weber und seiner Suchmaschine auf Papier

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Was macht man in der heutigen modernen Welt, wenn man auf der Suche nach einer bestimmten Internetseite ist oder eine Auswahl von Seiten zu speziellen Themen haben will? Während vermutlich alle Leser hier und wohl auch alle halbwegs digitalen Menschen anderswo in Nullkommanichts ein Keyword in die Google-Suchleiste hämmern würden (digitale Pioniere fragen natürlich Siri), gibt es auch noch eine andere, seltene, ja fast ausgestorbene Art der Internetnutzer. Die würden dann nämlich ein Buch aufschlagen und im Inhaltsverzeichnis nachschauen. Klingt nach absurder Print Fiction? Weit gefehlt. Die Rede ist hier vom Web-Adressbuch, was seit 1998 die besten Surftipps aus diesem Internet ausdruckt. Auf Papier. Als Buch. Irgendwie verrückt, oder? Wir haben trotzdem ein bisschen im Klassiker geschmökert und mit dem Herausgeber Mathias Weber gesprochen.
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Legendäre Deals und ungeahnte Reichweite – die verblüffende Geschichte von MyDealz

Ohne Business Plan zu einem kuriosen Internet-Business

(Foto: stavos / Flickr / CC BY 2.0)

(Foto: stavos / Flickr / CC BY 2.0)

MyDealz sieht aus wie ein etwas aus der Mode gekommenes Schnäppchenportal für männliche Nerds. Doch die Aktivität der Community und eine angebliche Reichweite von 3,5 Millionen Unique Visitors im Monat machen deutlich, dass hier seit 2007 ein lustiges, manchmal auch gefährliches Schnäppchen-Monster herangewachsen ist. Wir haben uns die Kollegen mal näher angeschaut.
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Achtung Publisher – Otto, Media-Saturn & Co. fangen an, über ihre Werbepotenziale nachzudenken

Große deutsche Shops wollen Daten, Reichweite und Kaufinteresse monetarisieren, Triad Retail kommt – Publisher-Landschaft könnte sich nachhaltig verändern

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Content-Portale, Suchmaschinen, soziale Netzwerke – es gibt kaum Website-Typen, auf denen keine Werbung zu finden ist. Nur in Online-Shops waren bezahlte Anzeigen (mit Ausnahme der großen Plattformen Amazon und Ebay) bisher eine Seltenheit. Shop-Betreiber verdienen ihr Geld nicht mit Werbung, sondern dem Verkauf ihrer Ware – und von der soll die Shop-Besucher auch nichts ablenken, lautete bisher offensichtlich die vorherrschende Meinung. Offenbar findet in der Branche derzeit aber ein Umdenken statt. Denn wie Online Marketing Rockstars erfahren hat, bereiten derzeit die Otto Group und die Media-Saturn-Holding den Einstieg in die Werbevermarkung ihrer Shops vor.
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Hier ist eine Firma, die Google echt mal ärgern könnte – und sie wächst massiv seit Anfang des Jahres

Verzicht auf Nutzer-Tracking als USP: Wie DuckDuckGo sich vom Marktführer absetzen will

Gabriel Weinberg, Gründer und CEO von DuckDuckGo

Gabriel Weinberg, Gründer und CEO von DuckDuckGo


Von durchschnittlich 3,73 Millionen Suchanfragen pro Tag zu Anfang dieses Jahres auf 6,76 Millionen Suchanfragen Mitte November: Die Nutzerzahlen von DuckDuckGo steigen weiterhin stark an – auch, weil der Dienst seit Kurzem in den Browern Safari und Firefox als Standardsuchmaschine nutzbar ist. Von den Zahlen des Branchenprimus Google ist das Startup zwar immer noch weit entfernt. Die VC-Firma Union Squares Ventures, früher Investor u.a. von Twitter und Tumblr und jetzt an DuckDuckGo beteiligt, glaubt jedoch an das langfristige Potenzial von Duck Duck Go – und vergleicht die Situation mit jener des Software-Marktes vor zwei Jahrzehnten.
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Solche merkwürdigen Sachen machen Leute für einen Bruchteil von Cents – in Deutschland, im Jahr 2014

Oder: Wie man mit der Pflege von Golfplatz-Datenbanken und dem Abfotografieren von Speisekarten im Internet Geld verdienen kann

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Schnelles, leichtes Geld über das Internet machen – diesen Traum dürften viele User haben. Manche sind aber auch schon froh, wenn sie für robotorhafte Tätigkeiten ein paar Cent zusätzlich erhalten. Viele Macher in gutbezahlten Jobs in Marketing, Internet oder Medien können sich das häufig nicht vorstellen. Man neigt ja leicht dazu, von sich selbst auf andere, im Zweifel sogar auf das ganze Internet zu schließen. Ein Riesenfehler. Es ist nicht schön, aber so ist diese Welt. Menschen geben sich im Web für vieles her, für ein paar ehrliche Cent zusätzlich.
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Wie zwielichtige Marketer mittels WordPress-Plugins Sexlinks auf die Websites ahnungsloser Seitenbetreiber schmuggeln

Offenbar Tausende von Seiten von aktueller SEO-Spam-Attacke betroffen

(Foto: Simon Lesley / Flickr / CC BY-ND 2.0

(Foto: Simon Lesley / Flickr / CC BY-ND 2.0)


Ein Link zu einer Sex-Webcam-Seite, unsichtbar für die Seitenbesucher platziert? – Über diesen Fund wunderte sich der Wiener Webdesigner Mario Röder beim Blick in den Programmiercode der Website eines seiner Kunden. Röder fand heraus: Der Kunde hatte den Link dort nicht selbst platziert, sondern ein bösartiges WordPress-Plugin war dafür verantwortlich. Kein Einzelfall: Wie Recherchen von Online Marketing Rockstars gezeigt haben, sind offenbar auch Tausende anderer Seiten von der Attacke betroffen.
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So will Facebook das Fernsehen killen

Mit „Reach and Frequency“ greift das Netzwerk nach den Markenwerbetöpfen – offenbar mit Erfolg

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Facebook entwickelt sich zu einem Monster, das nach und nach mehr Werbebudgets verschlingt – 3,2 Milliarden US-Dollar hat das Unternehmen alleine im vergangenen Quartal eingenommen. Nun greift das Netzwerk verstärkt nach den lukrativen Markenwerbetöpfen. Unter dem Namen „Reach and Frequency“ ermöglicht Facebook seit einigen Monaten den Mediaeinkauf nach dem klassischen TV-Modell – und lockt mit günstigen TKP. Wie Recherchen von Online Marketing Rockstars gezeigt haben, rennt das Netzwerk damit bei den deutschen Werbetreibenden und Agenturen offenbar offene Türen ein.
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Das sind die acht schlimmsten Typen unserer Branche

Vom Social-Media-Erklärbären über den Digitalveteranen bis hin zum 110-Prozent-Überzeugten

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Es kann ja durchaus Spaß machen, in der Online-Marketing-Branche zu arbeiten – wir sparen uns jetzt das übliche Gelaber von wegen „dynamisch“ und „da geht einiges“ und so. Einige Branchenvertreter können diesen Spaß mit ihrem Gebaren aber auch ein wenig bremsen. Wir haben für Euch aufgelistet, an welchen Merkmalen ihr die größten Nervtröten der Branche schon früh erkennen könnt.
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