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Diese junge Italienerin ist die reichste Bloggerin der Welt

Chiara Ferragni verdient mit ihrem Modeimperium Millionen

Chiara Ferragni (Quelle: The Blonde Salad)

Chiara Ferragni (Quelle: The Blonde Salad)


Sie sieht sehr gut aus, hat Sinn für Mode und ist eine richtig clevere Geschäftsfrau. Die Italienerin Chiara Ferragni machte aus einem kleinen Modeblog einer Jurastudentin ein Wirtschaftsunternehmen und eine Weltmarke – und das innerhalb von wenigen Jahren. Ihr Blog „The Blonde Salad“ verzeichnet pro Monat 500.000 Visitor, auf Instagram hat Chiara über 4,4 Millionen Abonnenten und im Jahr 2014 verdiente sie nach eigenen Angaben sechs Millionen Euro. Zu ihrem Modeimperium zählt mittlerweile eine eigene Schuhmarke. Chiara selbst tourt durch die Welt und lacht von Titelseiten bekannter Modemagazine. Wie konnte die 28-Jährige zu einer bekannten Brand werden und Millionen-Umsätze kassieren? Wir zeigen, wie sie ihr Blog groß gemacht hat und daraus ein echtes Business formen konnte.


Ihr Hauptprodukt „The Blonde Salad“ ist ein Modeblog, auf dem Chiara neue Trends vorstellt – meist mit Fotos von sich selbst (sie modelt schließlich nebenbei). Mit dem Projekt ist sie bekannt geworden und mittlerweile transformieren sie und ihr Ex-Freund und Geschäftspartner Riccardo Pozzoli das Ganze zu einem Lifestyle-Magazin mit Reise-Tips und Lebens-Inspirationen (Bilder, Zitate usw.). „Als ich angefangen habe, habe ich es nur des Sharings wegen gemacht. Ich liebe es, meine Fotos zu teilen. Aber das war es auch schon. Ich wollte etwas schaffen, das Leute gerne anschauen und aus dem sie Inspiration ziehen können“, sagt sie zu CBS News. Auf Instagram lebt Chiara das typische Modelleben: viel Reisen, viele Selfies, viele Klamotten. Genau das interessiert besonders weibliche Millenials gerade stark und so baut sie ihre Reichweite immer weiter aus. Gleichzeitig folgen dem Blog auf Facebook über 1,1 Millionen Fans. Besonders Bilder von ihr ziehen hier oft 7.000 Likes und über 50 Shares. Diese Reichweite wiederum macht sie als Person zu der Weltmarke, die sie heute ist. So schafft es ihr Unternehmen „TBS Crew“, den Großteil der sechs Millionen Euro Umsatz mit einer eigenen Schuh-Kollektion zu machen.

"The Blonde Salad"-Startseite

„The Blonde Salad“-Startseite

Aus einem kleinen Blog wird eine Company

Aber wie sieht ihr Weg zu einer Brand aus? Chiara Ferragni ist gerade 22 Jahre alt, als sie „The Blonde Salad“ gründet: „Es war ein Foto-Tagebuch meine Alltags“, sagt sie in einem Business Case der Harvard Business School. Zu der Zeit postet sie noch viele Bilder bei Flickr und Lookbook.nu. Auf den Plattformen beginnt auch die Schaffung der Marke. So schafft sie es mit dem Blog schon nach einem Monat auf 30.000 Visits am Tag. Drei Monate später wird Chiara zur Fashion Week in Mailand eingeladen – damals werden Blogger noch schief angeguckt. „In Mailand wusste niemand, was Fashion Blogger überhaupt sind. Als Journalisten auf das Phänomen aufmerksam wurden, suchten sie den Top-Blogger aus Italien und nur Chiara war da“, sagt Geschäftspartner Pozzoli zur Harvard Business School. Es folgen TV-Interviews und Job-Angebote. Sie macht aber lieber mit dem Blog weiter und erste Brands werden dank des ganzen Hypes auf Chiara aufmerksam. Benetton schickt sie nach New York, um in einer Online-Kampagne mitzuwirken, Fiat stellt gleich ein Fiat 500 Cabrio für ein halbes Jahr und erste Banner werden auf dem Blog platziert.

Chiara macht Werbung für ihre eigene Schuhkollektion

Chiara macht Werbung für ihre eigene Schuhkollektion

Schnell entscheidet sich Chiara für eine Internationalisierung und fliegt auf eigene Kosten zu allen Fashion Weeks der Welt. Die Investitionen zahlen sich aus: So wird auch der Content interessanter für neue, internationale Leser. 2011 erreicht „The Blonde Salad“ erstmals 70.000 Visits am Tag und Chiara und ihr Freund Riccardo Pozzoli gründen das Unternehmen „TBS Crew“. Sie hält 55 Prozent der Anteile, er den Rest. Damit beginnt die Monetarisierung der Reichweite. Die beiden beauftragen die nur in Italien aktive Mediaagentur Publikompass mit dem Verkauf von Werbeplätzen. Eine Weile verdient die Company das meiste Geld mit Bannern, doch Chiara und Riccardo merken schnell, dass Product Placement besser funktionieren könnte: „Chiara würde eine Geschichte über ein Kleidungsstück erzählen, ein Auto fahren, eine Reise unternehmen und im Text dann die Unternehmen erwähnen“, sagt Riccardo Pozzoli. Das Affiliate-Business wird das zweite große Standbein der beiden. Sie wählen bestimmten Marken aus, mit denen sie über längere Zeit zusammen arbeiten wollen – Luxus-Brands vor allem. Mit dabei unter anderem Burberry, Dior und Louis Vuitton.

Die Instagram-Revolution und neue Erlösmodelle

Heute ist Chiara Ferragni ein internationaler Star. Sie bekommt 30.000 bis 50.000 Euro für Auftritte bei Events. „Wenn du heute 20 Fashion-Magazine kaufst, taucht Chiara in der Hälfte auf“, sagt Pozzoli. 2013 kommt eine zweite Company zum Erfolgsblog dazu. Gemeinsam mit einem Investor, der 500.000 Euro in das Projekt steckt, bauen Ferragni und Pozzoli die „Chiara Ferragni Collection“ auf. Die Schuhmarke verbuchte schon Ende 2014 vier Million Euro Umsatz und ist damit die Haupt-Revenue-Quelle der Bloggerin. Das Hauptprodukt macht mit Affiliate, Bannern und Co-Produktionen mit Brands etwa 1,5 Millionen. Die restlichen 500.000 kommen über Event-Auftritte zusammen. Doch der ganz große Erfolg wäre ohne Instagram wohl nicht möglich gewesen. 2013 merkt Chiara, dass die täglichen Visits bei 140.000 stagnieren und kurz darauf sinken. „Aus meiner Sicht war das Jahr 2013 der Wendepunkt. Instagram wurde zum meistgenutzten Instrument für die Modeindustrie“, sagt Pozzoli.

Happy look of the day 😎 #TheBlondeSaladGoesToHollywood

Ein von Chiara Ferragni (@chiaraferragni) gepostetes Foto am 2. Sep 2015 um 23:55 Uhr

Chiara synchronisiert ihren Instagram-Account beim Start mit den Blog-Inhalten. „Es war ein großartiger Weg mit den Menschen in Kontakt zu kommen“, sagt sie. Obwohl viele Besucher von „The Blonde Salad“ auf Instagram umstiegen, hatte das auch positive Auswirkungen auf ihr Business. „Jeder kann meinen Namen bei Instagram eingeben und sehen, dass ich über vier Millionen Follower habe und sofort darauf schließen, dass ich irgendwie berühmt bin. Brands verstehen diesen Wert“. Weil viele Nutzer auf Instagram die gleichen Inhalte bekamen, wie auf ihrem Blog, begann das Team um Chiara ein Lifestyle Magazin aus „The Blonde Salad“ zu machen – so wie es heute noch existiert. Die Hälfte besteht aus Chiara-Fotos, der Rest aus Reise-Tipps und Inspirations-Blabla. Die Italienerin hat es geschafft in sechs Jahren etablierten Modemagazinen im Netz Konkurrenz zu machen.

Ein Marktplatz mit Online-Magazin

Jetzt soll der nächste Schritt folgen. „The Blonde Salad“ könnte zum Marktplatz werden. Von den großen Marken bekommen die beiden zehn bis zwölf Prozent pro Verkauf, der über das Blog zu Stande gekommen ist. Wenn Chiara Produkte direkt verkaufen würde, sind 50 Prozent drin. Das wird immer wichtiger, denn mittlerweile ist das Team der „TBS Crew“ auf 16 Leute angewachsen. Die Kombination aus Inhalten und Shop wäre eine perfekte Kombination, so wie es etwa Asos mit eigenem Blog oder Grazia mit eigenem E-Commerce probieren. Damit wären für „The Blonde Salad“ ganz neue Umsätze möglich. Für die Schuhmarke „Chiara Ferragni Collection“ sind schon jetzt 10 Millionen Euro Umsatz in 2016 eingeplant.

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4 Kommentare

  1. Franzi 06.09.2015 um 14:02 Uhr Antworten

    Das klingt einfach nur nach einer sehr guten Karriere. Hier in Detuschland ist das anscheinend nicht möglich. Vielleicht brauchen wir noch eine Weile … 😉

  2. Robert 29.09.2015 um 14:15 Uhr Antworten

    Sehr interessanter Beitrag, ich hoffe Sie hat sich mittlerweile von Ihrem Ex-Freund geschäftstechnisch los-geeist.

  3. Maximilian Bregenz 23.11.2015 um 23:31 Uhr Antworten

    Das sind zwar nette Umsätze, aber Roberto Geissini lacht immer noch am besten von seiner Yacht 😀

  4. fashiondestroyer 11.10.2016 um 07:29 Uhr Antworten

    Wie man mit der Dummheit der Millennials Geld machen kann. Mit sachen die unnötig sind wie ein Kropf.

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