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Simple Idee, tolle Resultate – die Exit-Intent-Welle rollt an

Diese Popups begegnen uns immer häufiger im Netz

(Foto: Thomas Hawk / Flickr / CC BY-NC-ND 2.0)

(Foto: Thomas Hawk / Flickr / CC BY-NC-ND 2.0)

Die allermeisten Besucher einer Website verlassen eine Seite, ohne etwas gekauft zu haben, ohne sich in den Newsletter eingetragen zu haben und ohne einem Website-Betreiber außer Traffic sonst irgendeinen Nutzen zu bringen. Mit Exit Intent Plugins wird der Moment, in dem ein Besucher unsicher ist, ob er ein Produkt erwerben oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen soll, genutzt. Kurz bevor der potentielle Käufer die Seite verlässt, erscheint ein Overlay, das die Unsicherheit beseitigen soll.

Was ist Exit Intent?

Bei der „Exit Intent“-Technologie wird die Mausbewegung des Besuchers in Echtzeit gemessen. Sobald der User versucht, die Seite zu verlassen, also sich mit dem Cursor Richtung des Kreuzes zum Schließen der Seite bewegt, erscheint ein Popup. Exit Intent Popups können zur Leadgenerierung eingesetzt werden, als Call to Action beispielsweise zum Bestellen des Newsletters aufrufen und auch, um kurze Werbevideos zu zeigen.

Neben etablierten Tools wie Bounce Exchange, Yieldify und trbo, die ihre Exit Intent Technologien auf CPO- oder TKP-Basis verkaufen, gibt es auch kostenlose Plugins und Scripte. BounceExchange zeigt mit dem eigenen Produkt, wie so ein Popup gestaltet werden kann. Beim Versuch, die Seite zu verlassen, wird ein Popup eingeblendet, das fast die gesamte Fläche der Seite einnimmt und dem Besucher die Entscheidung abverlangt, ob er Traffic in Verkäufe verwandeln will oder nicht.

Exit Intent Popup bei Bounceexchange

Exit Intent Popup bei Bounceexchange

Unter Marketing-Experten in den USA hat sich diese Technik bereits zu einem Hype entwickelt. Auf der Seite des Online-Marketing-Profis Neil Patel, der unter anderem Techcrunch dabei geholfen hat, Reichweite und Traffic zu steigern, lassen sich verschiedene Exit Intent Popups finden.

Exit Intent Popup bei Quicksprout

Exit Intent Popup bei Quicksprout

Anderes Exit Intent Popup bei Quicksprout

Anderes Exit Intent Popup bei Quicksprout

Verkaufssteigerung durch Exit Intent

Ein amerikanischer Hersteller von Barfuß-Schuhen erklärt, dass er durch den Einsatz eines Exit-Intent-Plugins deutliche Erfolge verzeichne. Das Popup fordert den Besucher auf, seine Mail-Adresse einzugeben, um einen Report über das Produkt zu erhalten. Etwa 2,5 Prozent aller Website-Besucher folgen der Aufforderung, wovon wiederum 28 Prozent anschließend eine Bestellung im Online-Shop tätigen.

Exit Intent Popup bei Xeroshoes

Exit Intent Popup bei Xeroshoes

Andreas Graap stellte auf seinem Blog weitere Ergebnisse vor. MaxCDN, ein Anbieter eines Content Delivery Networks, verzeichnete laut eigenen Angaben eine Verkaufssteigerung von 22 Prozent, nachdem ein Exit Intent Popup mit Rabattcode eingesetzt wurde. Das Overlay wird ausschließlich Besuchern angezeigt, die sich bereits über die Preise der Monatspakete informiert haben, die Seite aber, ohne einen Kauf abzuschließen, verlassen wollen. Mit der Rabattaktion für kaufinteressierte Besucher kommt hier eine weitere Marketing-Technik zum Einsatz, die in Kombination mit dem Exit Intent Plugin scheinbar erfolgreich ist.

Exit Intent Popup bei MaxCDN

Exit Intent Popup bei MaxCDN

Wir testen auch

Übrigens gibt es seit Kurzem auch auf unserer Seite ein Exit Intent Popup, mit dem wir unsere Online-Marketing-interessierten Leser auf unser nächstes Event Rockstars Aftershow in Köln aufmerksam machen wollen. In der Woche, als das Popup live geschaltet wurde, konnten wir im Vergleich zur Vorwoche mehr als doppelt so viel Traffic auf der Event-Seite verzeichnen.

Exit Intent auf unserer Seite

Exit Intent auf unserer Seite

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8 Kommentare

  1. Lucian Katzbach 11.08.2014 um 17:53 Uhr Antworten

    Ja, die BounceIntent Technologie ist wirklich spannend und ehrlich gesagt fast verwunderlich, dass es so lange gedauert hat, bis man hier auf die Idee gekommen ist.

    Seit kurzem stellen wir die Technologie in unserem Tool auch zur Verfügung. Und zwar so, dass das Ganze direkt in einem A/B/C etc. Test integriert ist.
    Wir haben hier unter anderem auch internationale Tests laufen mit wirklich spannenden Ergebnissen.
    Beispielsweise haben wir in mehreren Ländern quasi über den gesamten Globus verteilt immer die gleichen Varianten im Test gehabt (nur natürlich in die Sprachen übersetzt).
    Das überraschende war, dass die Länder sehr unterschiedlich reagiert haben. Man könnte daraus wohl vermuten, dass in den Ländern, in denen die Werbung sowieso schon „schriller“ / „aggressiver“ ist der Impact nicht ganz so groß war, wie in anderen Ländern wie beispielsweise Deutschland. Bei uns konnten wir recht starke Uplifts sehen. (Um Fragen vorweg zu nehmen: Hohe Fallzahlen >2.000 Conversion pro Variante)

    Da wir bei CouchTools im Test auch auswerten können auch sehen können, von welchem Kanal der Traffic kommt, gab’s auch hier spannende Erkenntnisse zu sehen.
    Besonders stark war der Impact auf Werbetraffic (insbesondere Push-Kanäle wie Facebook, TV, etc.), am wenigsten wie zu erwarten auf Direct Traffic.

    Alles in allem ist es sicherlich ein sehr hilfreiches Tool. Gerade wenn es nicht all zu aggressiv implementiert ist oder beispielsweise nur neuen Usern gezeigt wird, kann es erheblich Uplifts mit sich bringen.

  2. Birthe Ziegler Artikelautor11.08.2014 um 18:14 Uhr Antworten

    Vielen Dank für deine Einschätzung, Lucian. Es bleibt interessant zu beobachten, wie sich die Exit-Intent-Technologie in den verschiedenen Ländern entwickelt.

  3. Daniel Kirchleitner 11.08.2014 um 20:19 Uhr Antworten

    Ich kann mich meinem Vorgänger nur anschließen. Es ist eine einfach zu implementierender und ebenso effektiver Anreiz, um den Warenkorb-Abbrecher bis hin zum Bouncer vor dem Exit zu „bewahren“.
    Wir haben es derzeit bei >15 Shops auf Basis von Predictive Personalization im Einsatz und können daraus folgendes allgemeines Fazit für Online-Shop Betreiber ziehen:

    1) Weniger ist mehr: EINE klare Botschaft was nun für den User dabei herausspringt, wenn geklickt wird oder die Email-Adresse eingegeben wird.
    2) Dem User nicht die Kontrolle wegnehmen: D.h. ein sofort ersichtliches „Schließen“ Kreuz oder ein amüsant gestalteter „Nein danke …“ Button. Ansonsten überkommt den User ein ungutes Gefühl und im Worst Case kommt er wegen des Vertrauensverlusts gar nicht mehr zurück.
    3)Effekt steigern durch verschiedene Exit Intent Popups zur gleichen Zeit: Nicht jeder User spricht auf den gleichen Inhalt an, deswegen empfiehlt es sich User-abhängig mehrere Popups parat zu haben und mittels predictive analytics in Echtzeit das richtige automatisch auszuwählen / auszuspielen. Dann langeweilen sich die User auch nicht so schnell.

    Im Durchschnitt können wir die im Artikel genannten Zahlen nur bestätigen, ca. 3% der User klicken bzw. geben ihre Email-Adresse ein. Wir sind gespannt, wie die Technologie im deutschen Markt ankommt, aber letztendlich müssen die harten Zahlen wie z.B. CTR überzeugen.

  4. Birthe Ziegler Artikelautor12.08.2014 um 01:02 Uhr Antworten

    Danke für deinen Kommentar. Individuelle Ansprache mit unterschiedlichen Popups klingt spannend. Da wird es Zukunft vermutlich immer mehr hingehen.

  5. Matthias 12.08.2014 um 10:16 Uhr Antworten

    Puuuh … also spannend ist die Technik in der Tat. Wenn nun aber alle Webseiten anfangen solche „Anzeigen“ zu schalten wird es für die User schnell nervig. Wie immer gilt es wohl die richtige Balance zu finden …

  6. Horst 13.08.2014 um 16:26 Uhr Antworten

    Wo gibt es denn die kostenlosen Plugins und Scripte für eine „Exit Intent“-Technologie? Gibt es eine Liste dazu?

    BG, Horst

  7. Brian 08.09.2015 um 18:23 Uhr Antworten

    Hi Birthe,

    ein sehr guter und interessanter Artikel.

    Erst mal zu Horst, ja es gibt auch gute kostenlose Popup Plugins.
    PopupAlly – ein kostenloses Popup Plugin für WordPress
    http://online-marketing-site.de/popupally-ein-kostenloses-popup-plugin-fuer-wordpress/ habe ich lange genutzt. Wirkliche gute Popups bekommst du mit dem Plugin von „ThriveThemes“ https://thrivethemes.com. Kostet aber was, aber es ist jede Cent wert. Das nutze ich heute selber.

    Ich habe auch einmal zu dem Phänomen Exit-Intent-Popup einen Artikel geschrieben. Dort habe ich einige Test durchgeführt und dabei hat sich herausgestellt, wann man besser kein Exit-Intent-Popup einsetzt und wann doch.

    Vielleicht interessiert es ja euere Leser.

    Der Title lautet:
    Warum ein Exit-Intent-Popup nicht der Heilige Gral der Leadgenerierung ist oder wie du einfach 60% mehr Leads bekommen wirst

    Der Link:
    http://online-marketing-site.de/exit-intent-popup/

    Gruß
    Der Brian

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