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So verdient man 10.000 Euro monatlich mit Stockfotos

Fotograf Robert Kneschke vermarktet seine Bilder selbst über das Netz

(Foto: YouTube)

(Foto: YouTube)

Der Beruf des Fotografen gilt als nicht einfach, die Verdienstmöglichkeiten als nicht unbedingt hoch. Wie man mit Fotos einen Umsatz von über 10.000 Euro monatlich generieren kann, zeigt der Kölner Robert Kneschke. Er hat über mehrere Jahre ein riesiges Stockfotoportfolio aufgebaut und optimiert – mit Methoden, wie sie auch im klassischen Online Marketing bekannt sind.

Erfolg durch Analyse

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind für den Autodidakten klar „Analyse, Marktbeobachtung und Recherche. Viele fotografieren einfach alles, was sie schön finden“, sagt er. Als Stockfotograf versucht er Motive und Themen zu finden, die gerade im Trend liegen. Erfolge erziele er vor allem im Bereich People und Lifestyle – Menschen in allen möglichen Situationen seien gefragter als Landschaftsfotos und Sonnenuntergänge. Für die Auswertung seiner Arbeit sowie für die Vorbereitung neuer Shoots arbeitet Kneschke mit dem Analysetool Stock Performer. Damit lässt sich beispielsweise nachvollziehen, welche Fotos sich zu welchen Jahreszeiten gut verkaufen. Mithilfe der monatlichen Auswertungen seiner Verkäufe plant er weitere Shoots – von seinen Bestseller-Motiven macht er gegebenenfalls neue Aufnahmen. Außerdem schaut er, mit welchen Bildern Kollegen erfolgreich waren und er analysiert, welche Bilder an welchen Stellen in Zeitschriften platziert werden.

Eine Woche Nachbereitung

Das Fotografieren an sich nimmt dabei mit durchschnittlich vier bis fünf Stunden verhältnismäßig wenig Zeit in Anspruch. Für die Vorbereitung, also für die Recherche der Themen, das Buchen der Models und die Auswahl der Location benötigt er etwa drei bis vier Stunden Zeit. Besonders zeitintensiv ist die Nachbereitung – die Daten speichern, eine Auswahl treffen, Bildbearbeitung, Verschlagwortung und das Hochladen dauert ca. eine Woche. Anfangs hat Kneschke durchschnittlich einhundert Schlagworte pro Bild gepflegt. Heute verschlagwortet er seine Bilder mit etwa 30 bis 45 Wörtern, da er die Erfahrung gemacht hat, dass zu viele Schlagworte die Kunden abschrecken. Außerdem beschränken viele Portale die Keyword-Menge mittlerweile auf 50 Wörter. Und klar: Je besser die Keywords sind, desto eher werden die Bilder gefunden.

Mit seiner letzten Jahresbilanz hat der Fotograf die Aufmerksamkeit der Medien und vieler Kollegen auf sich gezogen. Seine Auswertung bezieht er auf seinen Verdienst bei den fünf größten Playern – Fotolia, Shutterstock, Dreamstime, 123rf und iStockphoto, denn darüber generiert er den größten Umsatz. Demnach nahm er von Juli 2012 bis Juni 2013 durchschnittlich 10.524 Euro im Monat ein, davon allein 6.423 Euro bei Fotolia. Auch die schiere Zahl der von Robert vermarkteten Fotos beeindruckt: Allein bei Fotolia umfasst sein Portfolio mittlerweile über 13.000 Fotos, davon sind über 2000 exklusives Material.

Eigener Bildershop lohnt sich nicht

Ursprünglich wollte der einstige Hobby-Fotograf seinen Blog nutzen, um mehr Aufmerksamkeit auf seine Arbeit zu lenken, doch die Inhalte sind vor allem für andere Leute vom Fach relevant und weniger für potenzielle Kunden.

Er hat auch probiert seine Fotos über eine eigene Website inklusive Bildershop zu verkaufen. Aber ihm fehlte die nötige Zeit und Energie, die er für Suchmaschinenoptimierung hätte aufwenden müssen, um die Seite zu pushen. Nach anderthalb Jahren hat er den Bildershop eingestellt. Seine Schlussfolgerung: „Wer nach Stockfotos sucht, will ein bestimmtes Bild haben und nicht einen bestimmten Fotografen“.

Fotolia in Deutschland Spitzenreiter

Der Verdienst bei Fotolia macht für Kneschke den Löwenanteil seiner Umsätze aus. Während in vielen anderen Ländern Shutterstock die Spitzenposition einnimmt, ist Fotolia in Deutschland besonders beliebt. Der Vorteil der Bildagentur liegt seiner Meinung nach zum Einen in der Möglichkeit, 20 Prozent seiner Bilder als exklusives Fotomaterial anzubieten und zum Anderen in der etablierten deutschen Verschlagwortung. Außerdem wird er in Euro bezahlt und nicht in Dollar wie bei anderen Microstock-Agenturen. Somit gibt es bei Fotolia für deutsche Fotografen keine Währungseffekte.

Am Ende seiner letzten Jahresbilanz hat er Ziele angegeben: Er wollte 10.000 Files pro Agentur erreichen, 13.000 Files bei Fotolia sowie einen monatlichen Umsatz von 12.500 Euro. Auf die Frage, ob er diese Ziele erreicht habe, entgegnet er: „Die Chancen stehen gut. Eine genaue Auswertung habe ich noch nicht vorgenommen, aber ich bin zufrieden.“ Mit konkreten Angaben seines Verdienstes hält er sich mittlerweile zurück. Ob er seine aktuellen Zahlen diesen Sommer wieder veröffentlichen wird, weiß er noch nicht.

 
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7 Kommentare

  1. Marijo 01.10.2014 um 00:18 Uhr Antworten

    Schöne Seite mit guten Artikel wie man Geld verdienen kann mit Stockfotos. Kann man auch wirklich soviel mit Stockfotos Geld verdienen?

  2. Rene 01.12.2014 um 19:44 Uhr Antworten

    http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2014/12/01/sechs-jahre-microstock-meine-zahlen-und-erfahrungen

    Schade dass sie Hr. Kneschke motiviert haben keine Umsätze mehr zu veröffenlichen.
    „Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, war der reißerisch betitelte Artikel „So verdient man 10.000 Euro monatlich mit Stockfotos“ von Online Marketing Rockstars, der textgleich auch in der t3n und der Gründerszene veröffentlicht wurde. Ich habe der Autorin ausdrücklich erklärt, dass ich das Interview nur geben möchte, wenn meine Einnahmen nicht im Vordergrund stünden. Solche Überschriften sind dann das Ergebnis.“

  3. Jasmin Awad 02.12.2014 um 10:29 Uhr Antworten

    Ja, ich finde auch sehr schade, das der Titel so reisserisch ist. Ich mache seit 9 Jahren stock und habe auch Monate mit Umsätzen um 6-7000 dollar gehabt. Aber die Kosten in der Produktion, der Zeitaufwand sind sehr erheblich. Ich sehe regelmässig, das Leute sich auch durch solche Artikel verleiten lassen mit völlig falsche Erwartungen an Stockagenturen heranzutreten oder schon davon träumen ihren Hauptjob aufzugeben. Mit stock Geld zu verdienen ist auch für erfahrene Fotografen sehr schwierig. Robert ist ein absolutes Ausnahmetalent der sehr geschickt wirtschaftliches Know How mit fotografischem Talent kombiniert und extrem fleissig ist. Durch die massive internationale Konkurrenz wird es auch immer schwieriger aufzusteigen und die lange Durststrecke von 2-3 Jahren bis es läuft halten wirklich nur sehr wenige durch.

  4. Maik 23.01.2015 um 19:34 Uhr Antworten

    Hey super Beitrag, gerade für Anfänger ist dieser gut geeignet.

    Wer ihn weiterempfehlen

  5. axel lauer 16.02.2015 um 18:41 Uhr Antworten

    Nun, wenn man bereit ist den Ast auf dem man sitzt abzusägen mag das unter Umständen eine Weile stimmen. Bis zu dem Punkt an dem man dann jammernd auf dem Arbeitsamt Schlange steht.

    Und Folgendes musst Du auch noch akzeptieren:
    -Missachtung deines Urheberrechts (weiss noch jemand was das ist?)
    -Nötigung seitens der Agenturen sofern man Dieses einfordert oder auch nur dezent nachfragt.
    -Das deine Arbeit verschenkt wird ohne das man Dich fragt.
    -Das Du, die fotografische Milchkuh, solange gemolken wirst bis du tot umfällst.
    -Das Du dich Stunde um Stunde mit den dusseligsten Ablehnungsbegründungen herumschlagen musst weil Du wieder mal Opfer eines „Review-Praktikanten“ geworden bist der das Handbuch nicht lesen konnte.
    -Das Du langweiligen Stockscheiss fotografieren musst weil gute Fotografie einfach seltener gekauft wird.
    -Das deine Bilder auf Pornoseiten landen und Dir deine Models weglaufen und sich die Agentur (gross, börsennotiert & amerikanisch) einen Kehricht darum kümmert die Bilder von diesen Drecksseiten zu entfernen.

    Wenn Du all das und noch viel mehr zu ertragen bereit bist dann darfst Du Dich glücklich schätzen zur Gemeinde der immer grösser werdenden „Stockfotografen“ zu gehören die froh darüber sind ein Bild für 3 Cent !!! zu „verkaufen“.

    Und wer hier mal eine echte Einschätzung hören will:
    25.000 Fotos bei Shutterstock von http://www.axellauer.de
    Umsatz pro Monat: ca 400€
    DAS ist eine realistische Einschätzung

    Da ich die Abzocke satt habe vertreibe ich meine Arbeiten nur noch direkt
    Gruss axel lauer

    PS: Herzlich willkommen auf den Baumwollfeldern von Shutterstock & Co

  6. Rolf Stalder 02.04.2015 um 08:21 Uhr Antworten

    Reisserischer Titel, finde ich sehr schlecht, aber der Journalismus geht leider immer mehr in diese Richtung.
    Aus einer Menge von über 100’000 Fotografen die / den erfolgreichen rauszupicken und die Menge wird glauben, dass ähnliche Resultate für einen passablen Fotografen wohl möglich sind, wäre falsch.
    Der Markt erfordert immer besseres Equipment und eine Durststrecke von mehreren Jahren. Hobbyuploader haben praktisch nie eine Chance und wer kann schon mehrere Jahre zu 100% Stockfotografie betreiben, mit einer Hoffnung auf einen Umsatz von 1000 – 2000 Euro nach einigen weiteren Jahren?
    Man muss zu den Top 1% Contributoren gehören, damit ein signifikanter Beitrag an den Lebensunterhalt zusammen kommt.
    Die meist publizierten Monatsumsätze sind kaum mal mehr als ein paar 100 Euro, manchmal auch zwischen 1000 – 2000 Euro (und das nach tausenden Stunden harter Arbeit), aber praktisch gar nie in Kneschkes Höhen.

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