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Wie ein Berliner Start-up Influencer Marketing auf Instagram skalieren will

Brandnew IO vermittelt Kampagnen an ein Netzwerk von 900 Influencern

(Negin Mirsalehi, Quelle: Instagram)

(Negin Mirsalehi, Quelle: Instagram)


Auf Plattformen wie Instagram und Pinterest entstehen neue Reichweiten und neue Stars. Der Amsterdamer Modebloggerin Negin Mirsalehi beispielsweise folgen bei Instagram fast 1,4 Millionen Menschen. Der Berliner Dienstleister Brandnew IO hat sie und 900 andere solcher Influencer in einem Netzwerk gebündelt. Dessen Mitglieder nehmen nun an Werbeaktionen für Unternehmen wie Lufthansa, Mercedes-Benz und L’Oréal teil. Brandnew-Geschäftsführer Francis Trapp erklärte gegenüber OnlineMarketingRockstars das Geschäftsmodell.

Native Advertising bei Pinterest und Instagram

Als Francis Trapp im Februar 2013 mit Brandnew IO an den Start ging, gab es europaweit noch keinen Mitbewerber. Auch wenn sich das geändert hat, ist das Unternehmen aus Berlin mittlerweile angeblich das weltweit größte Influencer-Netzwerk für Foto Sharing Communities.

(Brandnew-Geschäftsführer Francis Trapp)

(Brandnew-Geschäftsführer Francis Trapp)

„Wir haben den Nerv der Zeit getroffen. Native Advertising ist ein spannendes Thema genauso wie Instagram und Pinterest. Marken und Agenturen zeigen ein starkes Interesse daran“, sagt Gründer und CEO Trapp. Immer mehr Firmen wollen die Bildernetzwerke als Werbekanäle nutzen, doch die Arbeit, einzelne User zu kontaktieren, sei sehr mühselig und zeitaufwendig. Hier will Brandnew IO helfen.

Die bekannte Fashion- und Beauty-Bloggerin Negin Mirsalehi aus Amsterdam ist im Netzwerk von Brandnew aktiv und gehört mit fast 1,4 Millionen Followern auf Instagram zu den Top Influencern in dem Bereich. Gekaufte Posts sind hier nicht immer gleich als solche zu erkennen. Ein Bild ist uns allerdings aufgefallen, das deutlich als Kampagnenfoto von Lancôme gekennzeichnet ist. Negin erreichte mit dem Werbebild tatsächlich über 11.000 Likes und 85 durchweg positive Kommentare. Die französische Kosmetikmarke hatte sie zu einem Event nach New York eingeladen.


„95 Prozent der Interaktionen passieren in den ersten zwei Stunden“

Zu den großen Kunden von Brandnew gehören Lufthansa, Coca-Cola, Mercedes Benz und L’Oréal. Mittlerweile umfasst das Netzwerk des Dienstleisters nach eigenen Angaben 900 Influencer, die durchschnittlich je 220.000 Follower haben. Demnach liegt die gesamte potenzielle Reichweite bei etwa 190 Millionen Menschen. Das weltweite Netzwerk hat viele Influencer, deren Follower zum größten Teil aus Nordamerika und West-Europa kommen. Aber Brandnew erreicht auch Leute in Südamerika, im asiatischen Raum und Osteuropa. Vor allem bei globalen Kampagnen müssen die verschiedenen Zeitzonen berücksichtigt werden, denn „95 Prozent der Interaktionen passieren in den ersten zwei Stunden“, sagt Trapp.

Das Werben bei Instagram und Pinterest funktioniere Hand in Hand mit den Social Influencern, die ihre Reichweite längst nicht für jede Kampagne hergäben. „Die User haben sich ihre Follower mit viel Mühe und Zeit aufgebaut. Wenn sie eine Zeitlang nicht aktiv sind, verlieren sie welche. Extrem unattraktive Produkte, platte Werbung oder hässliche Bilder werden von den Influencern nicht geteilt“, so Trapp. Auch wenn sie sich nicht als Kreativagentur verstehen, steht Brandnew seinen Kunden auch beratend zur Seite.

Analyse-Tool trackt Reichweite

Neben der Vermittlung zwischen Social Influencern und Unternehmen übernimmt Brandnew das komplette Management der Kampagnen. Mithilfe eines eigenen Analyse- und Trackingtools werden die Reichweiten der einzelnen Kampagnen sowie Likes, Shares und der Follower-Zugewinn für die Marke gemessen. Eigenen Angaben zufolge werden Engagement-Raten bis zu 15 Prozent erzielt. Das Teilen eines einzigen Bildes habe einem Werbepartner schon einmal einen Zuwachs von 500 Followern eingebracht.

Entscheidend für die Höhe der Vergütung sind sowohl die Reichweite und Bildqualität als auch die Art der Kampagne. Die Influencer werden entweder mit Kampagnenfotos versorgt, die sie über ihren Kanal teilen, oder sie fotografieren sich selbst mit den zur Verfügung gestellten Produkten. Foto-Contests sind eine weitere Marketing-Variante, bei der die Influencer ihre Follower mobilisieren, sich mit eigenen Bildern einzubringen. Darüberhinaus gibt es Storytelling-Kampagnen, die besonders aufwändig sind wie beispielsweise die smart ebike design tour. Pro Bild, das ein Influencer teilt, erhält dieser zwischen 50 und 5000 Euro – das Gros bewege sich zwischen 100 und 500 Euro.

Unternehmen, die mit Brandnew zusammenarbeiten wollen, müssen durchschnittlich 8000 bis 10.000 Euro als Einstiegspreis für eine Kampagne berappen. Trapp erklärt: „Die Abrechnung erfolgt nach Reichweite pro Tausend Follower oder bei komplexen Kampagnen nach Anzahl der teilnehmenden Influencer“.

Wie geht es weiter?

Instagram und Pinterest bieten mittlerweile eigene Werbeformate an, doch das scheint Brandnew nicht zu beunruhigen. Mit dem Fokus auf die internationale Ausrichtung blickt Trapp in die Zukunft. „Wir wollen weiterhin unsere Reichweite global ausbauen und auch in Asien, Afrika und Südamerika mehr Leute erreichen. Außerdem schauen wir uns gerade an, welche anderen Plattformen zu unserem Modell passen könnten“. Youtube-Kampagnen von Brandnew gab es bereits. Snapchat wäre für Trapp vielleicht eine neue, interessante Möglichkeit mit Native Advertising Millionen User zu erreichen.

 
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2 Kommentare

  1. Sylvia M. 10.07.2014 um 13:59 Uhr Antworten

    Klasse Artikel! Instagram gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung und Native Werbung ist nicht so aufdringlich wie ein klassische Banner 🙂

  2. Jesco 02.12.2014 um 16:13 Uhr Antworten

    Ja eine gute Reichweite ist Gold wert 🙂 Schade, dass bei Instagram keine Links unter Bilder gesetzt werden können, die angeklickt werden können.

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